3. Preis | Wettbewerb „Gemeinschaftliches Wohnen Berne“ in Hamburg
Wir freuen uns, gemeinsam mit Limbrock Tubbesing Architekten den 3. Preis im Wettbewerb „Gemeinschaftliches Wohnen Berne“ in Hamburg gewonnen zu haben!
Dem Gedanken der Gartenstadt „Wohnen im Grünen“ folgend, platziert der Entwurf die Wohngebäude mit ihren innenliegenden Gartenhöfen in einem großen halböffentlichen Park zwischen Berner Heerweg und Meiendorfer Stieg. Die klassischen Motive der Gartenstadt – Naherholung im Grünen, Sport und Spiel sowie Selbstversorgung – werden als gemeinschaftlich nutzbare Gärten, Nachbarschaftsterrassen sowie Spiel- und Sportflächen neu interpretiert.
Der vorhandene Baumbestand am Berner Heerweg und am Meiendorfer Stieg bildet den grünen Rahmen des Quartiers und wird durch weitere Großbaumpflanzungen ergänzt. Offene, wasserdurchlässige Beläge, Wiesenflächen, Retentionsmulden und naturnahe Pflanzungen schaffen einen ökologisch nachhaltigen Freiraum. Wege und kleine Nachbarschaftsplätze verbinden die Eingänge mit den innenliegenden Gartenhöfen und fördern Begegnung sowie gemeinschaftliches Leben.
Die Gartenhöfe verstehen sich als wandelbare Räume. Stauden- und Gehölzpflanzungen bilden die Grundstruktur und fassen gemeinschaftliche Freiflächen als Allmende. Hier finden Kinderspiel, Aufenthalt und nachbarschaftliches Miteinander ihren Platz. Die Höfe sind als Freiräume gedacht, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern gemeinschaftlich genutzt, weiterentwickelt und verändert werden können.
Die ringförmige Anordnung der Gebäude schirmt die Gartenhöfe gegenüber dem Umgebungslärm ab. Die dazwischenliegenden Twieten verbinden die Höfe miteinander, verkürzen Wege und dienen als Orte der Begegnung. So entsteht eine fein abgestufte Abfolge von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freiräumen – als zeitgemäße Interpretation der historischen Gartenstadt Berne.
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